brache

mit den jahren
wächst das gewicht der worte
die du versäumt hast
auszusprechen kein gras grünt
dort wo sie liegen
streckt sich der raum ins dürre

die lippen
kennen die wege nicht mehr
die einmal verbanden
und du findest nicht halt
an den schroffen brüchen
der erinnerung

nur selten erinnerst du dich
an die tage
als das netz der worte
dicht geknüpft die träume fing


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Kommentare

Sophie West
Vor 4 Jahr

Lieber Philipp,

dein Gedicht ist eines jener Gedichte, die man nicht gerne redend zerpflückt, weil es sprachlos und betroffen macht.

Ich kann es mir aber gut vorstellen, dass du nicht unbedingt eine Liebesbeziehung, sondern Familie, meinst.

Gerne gelesen!

Sophie

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